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Sonntag, 04.08.2019

HESSEN und seine Helden - Elendt und Koch mit Titel - Keber, Foos und Mensing mit Medaille!

Foos, Sheth, Koch v.l. Foto: J. Kleindl
Foos, Sheth, Koch v.l. Foto: J. Kleindl

J. Mensing re. Foto: J. Kleindl
J. Mensing re. Foto: J. Kleindl

Die Tribüne im Europa-Sportpark an der Landsberger Allee war bei den Finals am Samstag ausgebucht. Gestern und heute senden ARD und ZDF live aus der Bundeshauptstadt. Deutschlands Top-Athleten bekommen die Gelegenheit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dies ist vor allem deshalb wichtig, weil die WM in Südkorea im TV Programm durchs Übertragungsraster gefallen ist. 

Im Fokus der Finals am dritten Wettkampftag standen wieder einmal die WM Starter von Gwangju. Wir blicken auf die hessischen Sportler, die bei den 131. Deutschen Meisterschaften erneut den Sprung auf das Siegerpodest schafften. Für die Finals am Samstag hatten sich über die Vorläufe 24 hessische Schwimmerinnen und Schwimmer aus sechs Vereinen qualifiziert.

Bereits an den ersten beiden Wettkampftagen haben Meistertitel und Medaillenplatzierungen unserer heimischen Athleten Appetit auf mehr gemacht. Anna Elendt, Sarah Köhler, Reva Foos und Marco Koch gehören ohne Zweifel zu den Gesichtern der DM. Dank toller Leistungen bei der WM und jetzt bei der DM haben sie sich zu den Zugpferden des deutschen Schwimmsports herauskristallisiert. Zu einer festen Medaillenbank für den SC Wiesbaden hat sich auch Langstreckenschwimmer Christian Keber entwickelt sowie in gewohnter Weise Rückenspezialistin Jenny Mensing.

Erstmals unter die Schallmauer von 31 Sekunden sprintete die Darmstädterin Anna Elendt. Das 17-jährige DSV Nachwuchstalent  scheint momentan auf „Wolke 7“ zu schweben. Im Finale über 50m Brust schwimmt sie in 0:30,93 Sekunden zu einem neuem deutschen Altersklassenrekord. Sicherlich überglücklich kann die Südhessin jetzt nach ihrem zweiten DM Titel ein paar Tage Urlaub machen und sich bewusst werden, was in den letzten Tagen alles geschehen ist!

Zum Titel über die 200m Brust schwamm sich auch ganz souverän Marco Koch. Auch wenn der Frankfurter verständlicher Weise in Berlin nicht ganz das erreichen konnte, was er in Gwangju gezeigt hat, kann er jetzt mit einem guten Gefühl in die Sommerpause gehen. Ein Aufwärtstrend in den letzten Wochen und bei der WM ist deutlich zu verspüren. Dies sollte dem 29jährigen  Zuversicht für das Olympiajahr 2020 geben.

Hinter dem Weltmeister auf Platz zwei über 1500m Freistil schwamm sich Christian Keber. Der Wiesbadener konnte damit seinen zweiten Medaillenerfolg in der Bundeshauptstadt feiern. Bereits am Donnerstag gewann er mit Hessischen Rekord die Bronzemedaille über 800m Freistil. Für die 1500m benötigte der Schützling von Oliver Großmann 15:32,51 Minuten.

Ein spannendes Rennen versprach das Finale über 200m Freistil bei den Damen zu werden, da gleich drei Schwimmerinnen der WM Staffel über die 4x 200m Freistil am Start waren. Die Frankfurterin Reva Foos machte in 1:58,45 Minuten einen sehr guten Eindruck und fischte sich die Bronzemedaille  aus dem Becken von Berlin. Auch für sie ein zufriedenstellender Saisonabschluss.

Medaille Nummer fünf für Hessens Sportler an diesem dritten Wettkampftag schnappte sich in gewohnter Art Jenny Mensing vom SC Wiesbaden. Die 33jährige Spezialistin über die 200m Rücken erkämpfte sich die Bronzemedaille in 2:12,66 Minuten. Über die Hälfte der Distanz hatte sie ebenfalls Bronze gewonnen. 

Nachstehend die Titelgewinner und Medaillenplatzierungen aus HESSEN:

1.    Anna Elendt    (2001/DSW 1912 Darmstadt)    50m Brust     0:30,93

1.    Marco Koch    (1990/SG Frankfurt)    200m Brust    2:10,15

2.    Christian Keber   (1998/SC Wiesbaden)    1500m Freistil    15:32,51

3.    Reva Foos    (1993/SG Frankfurt)    200m Freistil    1:58,45

3.    Jenny Mensing    (1986/SC Wiesbaden)    200m Rücken    2:12,66

Der Hessische-Schwimm-Verband gratuliert den neuen deutschen Meistern und allen Medaillengewinnern recht herzlich.

Fotos: Jo Kleindl 

VON: S. SONNENSCHEIN - EHEM. HSV VIZEPRÄSIDENT


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