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Montag, 12.11.2018

Bericht Masters DMS DSV-Endkampf 2018 veröffentlicht

Die siegreiche DMMS Mannschaft. Foto: S. Pryzwara
Die siegreiche DMMS Mannschaft. Foto: S. Pryzwara

Das Bundesfinale der 23. Auflage des Deutschen Mannschaftswettbewerbs im Schwimmen der Masters, der am 10. November 2018 in Gelsenkirchen ausgetragenwurde, sollte für den SCW Eschborn ein ganz besonderes werden. Nach dembisher einzigen Titelgewinn vor 8 Jahren und vielen Top 10 Platzierungenseither, rückte erstmals wieder eine TOP 3 Platzierung in greifbare Nähe.
Nach den Vorkämpfen bei denen 109 Teams in Deutschland antratenqualifizierten sich die Eschborner als 3. für den Endkampf der besten 18. Nur drei Teams hatten die 20.000er Marke überboten, allerdings zeigt dieErfahrung der vergangenen Jahre, dass viele im Finale noch eine Schippedrauflegen können. Die Eschborner wussten das und wollten es denKonkurrenten am liebsten gleich tun. Sie freuten sich, dass Schwimmer, die im Vorkampf noch verhindert waren, die Mannschaft nun verstärken konnten. Somit konnte man die Besetzung der 24 zu schwimmenden Rennen etwas anders verteilen, in der Hoffnung hier und da noch ein paar Pünktchen mehr rauszuholen. Die Rechnung ging auf. Als einziger hessischer Endkampfteilnehmer konnte der SCW Eschborn nun zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte wieder ganz oben stehen und holte mit 22.189 Punkten den Titel vor der SG Neukölln Berlin (21.685) und der SG Dortmund (21.678).
Neben der guten Organisation des Wettkampfes durch den Ausrichter und der Schaffung bestmöglicher Bedingungen, ist der Erfolg der Eschborner auf die geschlossene Mannschaftsleistung zurückzuführen. Einige Schwimmer verzichten extra auf die Teilnahme an den Hessischen Meisterschaften der offenen Klasse, die parallel in Baunatal stattfanden. Und man liess sich auch nichtaus der Ruhe bringen, als kurzfristig leider der zweite Schmetterlingsspezialist die Teilnahme am Endkampf absagen musste.
Bereits ab dem zweiten Rennen hatte man die Führung im Tableau übernommen und gab sie bis zum Ende nicht mehr her. Bei dem starken Teilnehmerfeld wusste man allerdings bis zum Schluss nicht, ob es reichen würde. Der 648 Punkte Vorsprung, den man sich nach der Hälfte aller Rennen erkämpft hatte,war nur vier Rennen später auf 161 Punkte geschmolzen. So hiess es weiter dran bleiben und kräftig anfeuern, damit man am Ende jubeln konnte. Die Stimmung in der Halle war gut. Das Tableau verschob sich noch einige Maleund Platz 2 und 3 z.B. wurden erst im letzten Rennen entschieden. Der Siegerstand da aber bereits fest, nur, dass die Eschborner es erst richtig glaubenwollten, als es auch offiziell verkündet wurde.
Die Siegerehrung wurde wie immer sehr herzlich und durch Aufruf aller Teamsgestaltet und man klatschte sich gegenseitig ab, bevor es Urkunden, Gastgeschenke und Pokale für die ersten drei gab. Soviele Hände zuschütteln, ist schon ein Erlebnis. Für Marcel Wack, Sara Bacher, Haruka Matsushima (alle Altersklasse 20), Andrea Smycek und Susan Przywara (beideAK 35), Frank Gruner (AK 45), Georg Bacher (AK 50), Marc Vaupel (AK 55) und die im Vorkampf gestarteten Max Pohl (AK 20) und Oliver Scheel (AK 50) ist es der erste Titel. Stolz ist man, dass mit Ursula Fröhlich (AK 80) und Monika Hirte (AK 30) auch zwei Schwimmerinnen dabei waren, die bei beiden Titeln mitwirkten.
Der fleissigste Punktesammler war Marc, der über die Schmetterlingsstrecken in 1:03,08 (1082 Punkte) über 100 S sowie 2:19,02 (1197 Punkte) über die doppelte Distanz jeweils Altersklassenrekorde schwamm. Auch über die 200m Lagen holte er mehr als 1000 Punkte, verfehlte seinen eigenen Rekord aus dem Januar aber ganz knapp. Marc, der sonst für den SV Nikar Heidelberg startet, ist bereits lange mit Eschborner Schwimmern befreundet und übte sein Zweitstartrecht sehr gern aus, nachdem sein Verein in diesem Jahr keine Mannschaft stellte.
Es gab neben Europa- und Weltrekorden zahlreiche Altersklassenrekorde während der Veranstaltung. Zwei weitere nationale Bestmarken gingen noch auf das Konto der Eschborner. Frank erschwamm seinen in 2:14,47 über 200m Lagen und Nr. 4 erschwamm Sara, die erst in diesem Jahr in die AK 20 gekommen ist, über 50m Brust in 32,81 Sekunden. Zweimal wurden Rekorde nur knapp verpasst. Susan schwamm über 50m Rücken in 31,70 wie im Vorkampf bis auf 17/100stel heran und Haruka über 400m Lagen in 5:02,37 fehlten nur 6/10tel. Die größte Verbesserung gegenüber des Vorkampfes machte Ursula, in dem sie sich mit 83 Jahren über 800 Freistil satte 22 Sekunden verbesserte und bis auf 16 Sekunden an Ihren eigenen Rekord heranschwamm, den sie bereits vor 3 Jahren aufgestellt hat. Chapeau.
Zufrieden mit den gezeigten Leistungen öffnete man vergnügt die Schaumweinflasche, die es zur Siegerehrung dazu gab und spritzte sich in Formel 1 Manier gegenseitig nass. Prost!

VON: SUSAN PRYZWARA - SCW ESCHBORN


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