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Mittwoch, 27.06.2018

Süddeutsche und Hessische Freiwassermeisterschaften im See Freigericht West

Niklas Frach mit drei Titeln in Großkrotzenburger See   
Am Wochenende des 23. und 24. Juni zog es die Hessischen Langstreckenschwimmer nach Großkrotzenburg. Im dortigen See Freigericht West wurden traditionell die Hessischen Freiwassermeisterschaften ausgetragen. Aber nicht nur das, in diesem Jahr wurden parallel auch die 3. Internationalen Süddeutschen Freiwassermeisterschaften ausgeschwommen. Insgesamt 123 Schwimmerinnen und 106 Schwimmer stürzten sich ins Gewässer an der Hessisch-Bayrischen Landesgrenze. Insgesamt waren Teilnehmer aus 61 Vereinen aus dem Süddeutschen Raum angereist. Zwei Schwimmer aus dem österreichischen Graz sorgten dazu für internationales Flair in Großkrotzenburg. Der heimische Wassersportverein 1926 sorgte auf seinem Vereinsgelände für eine tolle Veranstaltung und für die Verpflegung aller Anwesenden. Unter diese mischten sich auch der Landtagsabgeordnete Heiko Kasseckert, Sieglinde Weber vom Sportkreis Main-Kinzig, HSV-Präsident Dr. Werner Freitag und die Vize-Präsidenten. Stefan Sonnenschein und Michael Scragg. Vom Süddeutschen Schwimmverband schaute Schwimmwart Jakob Rukatukl auf der Veranstaltung vorbei.
Den Anfang machten am Samstag die 5000m Freistil, bei denen bei Wind und Wellen und schwierigen Verhältnissen ein 1250m-Rundkurs viermal umschwommen werden musste. Insgesamt 29 weibliche und 26 männliche Langstreckler absolvierten nach dem Startschuss von Bürgermeister Thorsten Bauroth die 5km. Bei den Damen konnte sich Samira Svea Erhart, Jahrgang 1999, vom SC Wiesbaden durchsetzen und den Titel der Süddeutschen und Hessischen Freiwassermeisterin erringen. Sie kam nach 1:04:30,18 Stunden etwa 20 Sekunden vor Jana Hellenschmidt (1999) von der SG Frankfurt. Charlotte Lang vom TV Wetzlar (1997) wurde in der Süddeutschen Wertung sechste, in der Hessischen Wertung holte sie sich Platz drei. Bei den Männern kam es zu einer richtig knappen Entscheidung. Nach 58 Minuten kam es im Zieleinlauf zu einem Schlussspurt zwischen dem Wetzlarer Niklas Frach (1998) und dem Wiesbadener Alexander Studzinski (1983). Frach konnte sich nach einem wahren Duell auf der Zielgerade durchsetzen und schließlich nach 58:40,46min als Erstes am Zielbalken anschlagen. Nur eine viertel Sekunde später schlug Studzinski an und sicherte sich die Silbermedaille. Etwa 10 Sekunden später kam Oliver Klemet (Wetzlar, 2002) als fünfter ins Ziel. In der Hessischen Wertung reichte es in der Offenen Wertung für Platz drei. Am Mittag gingen betraten dann die Masters das 22 Grad kühle Nass und gingen auf ihr 2500m Strecke. 25 Frauen und 18 Männer zwischen 20 und 78 Jahren durchquerten den Krotzenburger See und kamen nach zwei Runden glücklich und zufrieden ins Ziel.
Am Sonntag Morgen war das Wetter besser, sogar die Sonne kam mal raus. Auch standen dann die 2500m der offenen Wertung sowie der Jahrgangswertung auf dem Programm. Bei den Damen musste sich Rieke Wieczorek in der Süddeutschen Wertung nur Anna Reibenspiess aus Aschaffenburg geschlagen geben. Die Schwimmerin vom SV Delphin Wiesbaden konnte sich neben der Silbermedaille über die Goldmedaille in der Hessischen Wertung freuen. Erna Freischlad vom TV Dillenburg belegte in der Hessischen Wertung hier Platz zwei, Anna Reschko vom EOSC Offenbach wurde Dritte. Bei den Männern konnte Niklas Frach nach seinem Sieg über 5000m auch über die halbe Distanz seinen Triumph wiederholen. In der Süddeutschen wie auch in der Hessischen Wertung gewann er vor Richard Braunberger von der SG Frankfurt und Oliver Klemet.
Nach der Mittagspause stand als Abschluss der Meisterschaften noch die 3*1000m Freistil mixed auf dem Zettel der Teilnehmer. Nach 34:40,66 min konnte der TV Wetzlar (Oliver Klemet, Konstanze Klemet, Niklas Frach) als erstes durchs Ziel schwimmen. Dahinter sicherte sich die SG Frankfurt (Leon Geiger, Jana Hellenschmidt, Richard Braunberger) den zweiten Rang und damit die Silbermedaille. Dritter und somit die Bronzemedaille holte sich der SC Wiesbaden (Nicholas Shoopinsky, Adrian Skall, Samira Svea Erhart). Nach diesen Freiwassermeisterschaften verabschieden sich die Schwimmerinnen und Schwimmer in ihre wohlverdiente Sommerpause.

VON: INGMAR ZACHARIAS - BERICHTERSTATTUNG


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